Umweltexperten: Suche beginnt in DortmundNeue Datenbank im InternetDie Umwelt geht online. Ab sofort steht im Internet eine Datenbank zur Verfügung, in der Interessierte Ansprechpartner zu Umweltthemen finden können. Das europaweit einmalige Projekt – Name: „Europäische DataBank Zukunftsfähigkeit“ – geht von Dortmund aus ins Netz. Verkehrte Welt: In den USA, der führenden Industrienation, herrscht Energiemangel, im armen Russland wird sie regelrecht aus dem Fenster gefeuert. Hinter diesem Vergleich steckt ein handfestes Problem. Wo sitzen Experten, die russische Heizkörper mit Thermostaten drosseln können und damit zum Energiesparen beitragen? Vielleicht hilft ein Blick ins Internet: „www.sd-eudb.net“. Unter dieser Adresse findet sich die neue Datenbank. Realisiert wurde sie vom „Institut für Zukunftsfähige Projekte“ (I.Z.P.) und der „Naturwissenschaftler-Initiative-Verantwortung für den Frieden“ (INES), die beide ihren Hauptsitz in Dortmund haben. Die Datenbank enthielt schon am Starttag über 1800 Einträge mit Organisationen, Verbänden und Experten, die sich mit den Themen Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit beschäftigen. Die Tendenz: stetig steigend. „Jeden Monat kommen 100 neue Einträge hinzu“, nennt I.Z.P.-Direktor Christian Stadter die Wachstumsrate. Nach der Produktion eines „Handbuch zukunftsfähige Entwicklung“ 1997 ist die Datenbank das zweite große Projekt der beiden Organisationen. Die große Resonanz auf das Buch hat den Anschub für das Internetprojekt gegeben, doch die erste Idee geht zurück auf die Umweltkonferenz in Rio 1992. INES-Geschäftsführer Reiner Braun: „Die Datenbank ist so etwas wie ein Umwelt-Chatroom.“ |
Ziel: Diskussion fördern„Wir können keine endgültigen Lösungen für Probleme anbieten. Wir wollen jedoch den Austausch und die Diskussion unter Experten, aber auch in der Öffentlichkeit fördern“, sagt Reiner Braun und nennt ein Beispiel: Wer in der Datenbank nach Experten zum Thema Atomkraft sucht, findet darin sowohl Gegner als auch Befürworter und kann die jeweiligen Standpunkte vergleichen. Auch sei der Begriff der Zukunftsfähigkeit von Land zu Land unterschiedlich. In skandinavischen Ländern sei das Bewusstsein bereits stark ausgeprägt, in Osteuropa werde das Problem bisher kaum wahrgenommen. Das Sammeln der Einträge in den vergangenen Jahren sei eine Sisyphus-Arbeit gewesen, inzwischen enthält die Liste Einträge aller europäischer Staaten, „mit Ausnahme von Andorra und Monaco“, fügt Braun hinzu. Wer nicht mit dem ersten Versuch sein Ziel erreiche, komme durch zahlreiche Verknüpfungen Schritt für Schritt weiter. Bei der Zusammenstellung kooperieren I.Z.P. und INES nicht nur mit großen Organisationen wie Greenpeace, der UNESCO oder dem Wuppertal-Institut, sondern auch mit dem Dortmunder Arbeitsamt. Für den zweijährigen Projektzeitraum wurden sechs ABM-Stellen geschaffen. Braun sieht die Datenbank als Beitrag für die Konferenz „Rio plus 10“, die im kommenden Jahr in Johannesburg stattfindet. Das Ziel, das Braun und Stadter mit der Datenbank verfolgen, ist sehr hoch gesteckt – und dessen sind sie sich bewusst. „Wir wollen zu einer Neuorientierung in der gesellschaftlichen Debatte beitragen, damit Veränderungen in der Umweltpolitik nicht nur durch große Katastrophen angestoßen werden“, so Braun. t.b. |
Europäische Datenbank zur nachhaltigen Entwicklung„Nachhaltigkeit“ und „Nachhaltige Entwicklung“ sind die Schlagwörter, die die Umwelt- und Entwicklungsdiskussion seit dem UN-Erdgipfel von Rio im Jahr 1992 beherrschen. Wer wissen will, welche Projekte sich europaweit diesem Ziel verpflichtet sehen, kann neuerdings eine neue Datenbank zur Zukunftsfähigkeit im Internet anzapfen. Sie heißt „European DataBank Sustainable Development“, die Adresse lautet http://www.sd-eudb.net. |
Initiatoren sind das Institut für Zukunftsfähige Projekte (Dortmund) und die internationale Wissenschaftler-Initiative INES. Die Datenbank gibt Auskunft über die erfassten Institutionen und Experten und bietet die Möglichkeit, über Links deren jeweilige Homepage anzusteuern. Aufgegliedert sind die Angebote nach 43 Schlüsselbegriffen – darunter Klima, Verkehr, Tourismus, Kultur/Lifestyle, Abrüstung, Gesundheit und Jugend/Kinder. Joachim Wille |
Vereine vernetzen ExpertenEine Datenbank von europäischer Bedeutung baute das Dortmunder Institut für Zukunftsfähige Projekte in Zusammenarbeit mit INES (International Network of Engineers and Scientists) auf. Nach nahezu zweijähriger Arbeit ist unter http://www.sd-eudb.net eine einzigartige Datenbank ins Internet gestellt worden. Es werden Experten und Institutionen aus allen europäischen Staaten zusammengefasst, die sich mit zukunftsfähigen bzw. nachhaltigen Entwicklungen beschäftigen. Aufgrund der europäischen Dimension wird die Datenbank auf Englisch geführt und firmiert unter dem Titel „Databank Sustainable Development“. Die Datenbank ist auf Initiative der Vereine mit Unterstützung der EU, des Forschungsministeriums und des Arbeitsamtes entstanden und umfasst ein Budget von etwas über einer Million Mark. |
Ziel ist es, den europäischen Diskurs auf allen Wissensgebieten nachhaltig zu beleben und neue Erkenntnisse schnell zugänglich zu machen. West- und osteuropäische sowie nord- und südeuropäische Ansätze können gezielt miteinander vernetzt werden. Die Datenbank bietet neben 43 Suchkriterien auch die Möglichkeit nach speziellen Begrifflichkeiten zu suchen. Sie bietet Laien, Bürgerinitiativen und Nichtregierungsorganisationen ebenso wie Politikern oder Wissenschaftlern die Möglichkeit interessante Informationen zusammenzutragen, etwa auch zu aktuellen Themen. Zur Zeit sind über 1.800 Einträge abfragbar. Pro Monat kommen etwa 100 hinzu. Ein interessanter Beitrag für den Medienstandort Dortmund. EG |
Dortmund knüpft Fäden im Netz für „Agenda 21“Institut für Zukunftsfähige Projekte bietet elektronische Plattform für alle Themen des Umweltschutzes„Fertige Lösungen können wir nicht bieten, aber den Diskurs fördern“, erklärt Projektleiter Reiner Braun. Das Institut für Zukunftsfähige Projekte in Dortmund stellte über 1.800 Internet-Einträge zum Thema „Agenda 21“ und Nachhaltigkeit zusammen. Zehn Jahre nach der berühmten Umwelt-Konferenz ist eigentlich Zeit, Bilanz zu ziehen. Doch wer soll diese Bilanz ziehen? Zu umfassend sind die Ansprüche und Ziele, die sich hinter dem sperrigen Begriff „Agenda 21“ verbergen. Deshalb kann die europäische Datenbank der Dortmunder Projektgruppe auch nicht mehr als ein elektronisches Nachschlagewerk, Adressenliste und Meinungsforum sein. Will sie auch nicht. |
Sechs Mitarbeiter sammelten zwei Jahre lang – finanziert durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen – die Visitenkarten und Positionen von Experten und Institutionen in ganz Europa, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit beschäftigen. Aus dem Vatikan etwa findet sich die Website der Caritas. Selbst aus Georgien meldet sich ein Experte zu Wort. Lediglich Andorra und Monaco sind weiße Flecken in der Datenbank, die insgesamt über 1.800 Einträge zählt. Projektleiter Reiner Braun: Angesichts der gescheiterten Klima-Konferenz in Den Haag, der Krise der Landwirtschaft und BSE gewinnt die Debatte um Nachhaltigkeit gerade in letzter Zeit an Bedeutung. Die Profile der Fachleute aus 45 Ländern sind jetzt im Internet unter der Adresse „http://www.sd-eudb.net“ laufend abrufbar. GN |
Neue Datenbank vermittelt Ansprechpartner für die ZukunftEine europaweit einzigartige Datenbank vermittelt Forschern, Vereinen und Privatleuten ab sofort Ansprechpartner für die Themenbereiche Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Seit Dienstag sind unter http://www.sd-eudb.net rund 1.800 Einträge aus 45 europäischen Ländern abrufbar, wie Projektleiter Reiner Braun am Dienstag mitteilte. Interessierte finden auf den Internetseiten unter anderem Fachleute für Verkehr, Energie und Abfallwirtschaft. Die European DataBank Sustainable Development (EUDB) dient nach Angaben ihrer Initiatoren insbesondere dazu, die Kontakte auf europäischer Ebene nicht nur herzustellen, sondern auch auszubauen und zu intensivieren. Zwei Jahre lang hat eine Projektgruppe des Dortmunder Instituts für Zukunftsfähige Projekte (I.Z.P.) dafür Daten gesammelt und aufbereitet. |
Braun sieht die Notwendigkeit der Datenbank durch die aktuelle Diskussion bestätigt. „Das Thema BSE zeigt, dass in der Landwirtschaft drastisch umgesteuert werden muss“, sagte Braun. Auch bei gesellschaftlichen und sozialen Themen will das Projekt wegweisend sein und beispielsweise bei der Suche nach dem Rentenkonzept von morgen helfen. Keinen „wissenschaftlichen Mainstream“, sondern alternative Ideen für die Zukunft soll die Datenbank bieten. „Wir sind bewusst ein Randbereich“, betont Braun, der sein Projekt auch als Beitrag zur europäischen Einigung sieht: „Selbst Länder wie Albanien oder Rumänien haben Fachleute zur Nachhaltigkeit. Wir binden sie in die europaweite Diskussion mit ein.“ Katrin Scheib |
Neue Datenbank vermittelt Ansprechpartner für die ZukunftDortmund – Öko-Landbau oder Gentechnik:Eine neu gegründete europaweite Internet-Datenbank soll die Entwicklung zukunftsfähiger Projekte fördern. |
In der am Dienstag in Dortmund vorgestellten so genannten „European DataBank Sustainable Development“ können einzelne Personen oder Organisationen zu verschiedenen Themen für eine nachhaltige Entwicklung Stellung nehmen, teilte das Dortmunder Institut für Zukunftsfähige Projekte (I.Z.P.) am Dienstag mit. (URL: http://www.sd-eudb.net) dpa/lnw |
Europäische DataBank startet weltweit ins NetzGestern wurde nach nahezu zweijähriger Arbeit eine bislang einzigartige europaweite Datenbank zur „Zukunftsfähigkeit bzw. Nachhaltigkeit“ vorgestellt. Eine Projektgruppe des Instituts für Zukunftsfähige Projekte e.V. hat in Kooperation mit INES (International Network of Engineers and Scientists for Global Responsibility) intensive europaweite Recherchen durchgeführt, um EpertInnen, Institutionen, wissenschaftliche Einrichtungen und NGOs ausfindig zu machen, die im Bereich Zukunftsfähigkeit aktiv sind und weitgehend nur in Fachkreisen bekannt waren. Das Projekt wurde finanziell überwiegend vom Arbeitsamt Dortmund getragen. |
Die Idee einer solchen Datenbank geht zurück auf die Rio-Erklärung von 1992, AGENDA 21, in der sich die unterzeichnenden Staaten verpflichten, Umwelt und Lebensgrundlagen kommender Generationen zu bewahren. Über die „European DataBank“ können Kontakte geknüpft und generell der Informationsaustausch zwischen engagierten ExpertInnen und Organisationen aus sämtlichen europäischen Ländern gefördert werden. Angesichts der gescheiterten Klima-Konferenz in Den Haag, der Krise in Landwirtschaft und Ernährung durch BSE usw. gewinnt die Debatte um Nachhaltigkeitskonzepte und öko-soziale Veränderungen gerade in letzter Zeit wieder an Bedeutung. Die Datenbank enthält aktuell fast 1.850 Einträge und wurde jetzt für Internet-BenutzerInnen freigeschaltet. Somit sind die Profile der entsprechenden Fachleute aus 45 europäischen Ländern im World Wide Web unter http://www.sd-eudb.net laufend abrufbar. |
Einzigartige DatenbankEine Datenbank von europäischer Bedeutung baute das Dortmunder Institut für Zukunftsfähige Projekte in Zusammenarbeit mit INES (International Network of Engineers and Scientists) auf. Nach nahezu zweijähriger Arbeit ist unter http://www.sd-eudb.net eine einzigartige Datenbank ins Internet gestellt worden. Es werden Experten und Institutionen aus allen europäischen Staaten zusammengefasst, die sich mit zukunftsfähigen bzw. nachhaltigen Entwicklungen beschäftigen. Aufgrund der europäischen Dimension wird die Datenbank auf Englisch geführt und firmiert unter dem Titel „Databank Sustainable Development“. Hier sind die Profile der entsprechenden Fachleute und Institutionen aus 45 europäischen Ländern abrufbar. Sie werden laufend aktualisiert. Die Datenbank ist auf Initiative der Vereine mit Unterstützung der EU, des Forschungsministeriums und des Arbeitsamtes |
entstanden und umfasst ein Budget von etwas über eine Million DM. Ziel ist es, den europäischen Diskurs auf allen Wissensgebieten nachhaltig zu beleben und neue Erkenntnisse schnell zugänglich zu machen. West- und osteuropäische sowie nord- und südeuropäische Ansätze können gezielt miteinander vernetzt werden. Die Datenbank bietet neben 43 Suchkriterien auch die Möglichkeit, nach speziellen Begrifflichkeiten zu suchen. Sie bietet Laien, Bürgerinitiativen und Nichtregierungsorganisationen ebenso wie Politikern oder Wissenschaftlern die Möglichkeit interessante Informationen zusammenzutragen, etwa auch zu aktuellen Themen Zur Zeit sind über 2.200 Einträge abfragbar. Pro Monat kommen etwa 100 hinzu. Es steht jedem Experten bzw. jeder Institution frei, sich unter obiger Adresse in die Datenbank einzutragen. Einzige Bedingung: Die Beschäftigung auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit bzw. Zukunftsfähigkeit muss ausgewiesen oder offensichtlich sein. |
Schneller Zugriff auf ExpertenwissenWer in Sachen Nachhaltigkeit auf der Suche nach Experten oder Partnern ist, wird jetzt schneller fündig. Die „European DataBank Sustainable Development“, kurz EUDB, ist frei zugänglich und bietet inzwischen mehr als 2.200 Einträge aus ganz Europa. |
Unter http://www.sd-eudb.net findet man sehr schnell Ansprechpartner aus allen gesellschaftlichen Bereichen: Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Gewerkschaften, Kirchen und Bürgerbewegungen. Initiatoren des Projektes sind das Institut für Zukunftsfähige Projekte (I.Z.P.) und die internationale Wissenschaftler-Initiative INES in Dortmund. |
EUDB DataBank Sustainable Development, supported by Green Cross Germany